fischerAppelt gewinnt Deutschen Verkehrssicherheitsrat

17.06.2015: Gemeinsam mit fischerAppelt will der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mehr Jugendliche vom Begleiteten Fahren ab 17 (BF17) überzeugen. Das Berliner Büro der Agentur gewann den Zuschlag mit einem Konzept, das auf die direkte Ansprache von Teenagern über soziale Medien setzt.

Seit 2011 haben Jugendliche in ganz Deutschland die Möglichkeit, zu ihrem 17. Geburtstag die Fahrerlaubnis für PKW zu erwerben und dann bis zum 18. Lebensjahr begleitet zu fahren. Dieser Gewinn an Erfahrung und Unterstützung hat sich als das wirksamste Mittel erwiesen, um das Unfallrisiko für Fahranfänger zu verringern. Als Beifahrer kann sich eintragen lassen, wer über 30 Jahre alt ist, seit mindestens fünf Jahren in Besitz des Führerscheins ist und maximal einen Punkt in Flensburg hat.

Unter dem Motto „FRÜHERschein – starten statt warten“ plant fischerAppelt Jugendliche zu einer rechtzeitigen Auseinandersetzung mit dem Begleiteten Fahren ab 17 anzuregen. Denn Umfragen haben gezeigt: vor allem ein verspäteter Start verhindert die Teilnahme am BF17 oder verkürzt die Begleitzeit deutlich. „Mit dem ‚FRÜHERschein’ wollen wir dafür werben, dass Jugendliche die Chance nutzen, im Beisein eines Begleiters größtmögliche Fahrpraxis zu sammeln. So steigern wir die Fahrkompetenz und damit die Sicherheit von jungen Menschen am Steuer“, so Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des DVR.

Die Kampagne setzt dort an, wo sich 15- bis 16-Jährige aufhalten: in sozialen Netzwerken und vor allem auf YouTube. Hier sollen authentische Erfahrungsberichte von Führerscheinneulingen und deren Begleitern auf das BF17 aufmerksam machen. „Wir freuen uns, mit diesem Zuschlag unsere Kernkompetenz, authentischen Content zielgruppenrelevant zu vermitteln, weiter auszubauen“, sagt Marius Voigt, Geschäftsführer von fischerAppelt in Berlin. „Mit der Kampagne wollen wir den Nerv der Jugendlichen treffen und gleichzeitig die Tonalität des Mediums berücksichtigen“

Ergänzt wird die Kommunikation durch Kooperationen mit Schülermedien, Informationsmaterialien sowie klassische Pressearbeit. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) finanziert.