Weinert & Partner setzt auf Nachhaltigkeitskommunikation

15.05.2012: Nach der erfolgreichen Qualifizierung im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation bietet die Berliner Werbeagentur Weinert & Partner ihren Kunden an, sie künftig auch bei der Erstellung von eigenständigen Nachhaltigkeitsberichten professionell zu beraten und zu begleiten. „Spätestens seit der Wirtschafts- und Finanzkrise werden Unternehmen nicht mehr nur nach ihren wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern zunehmend auch nach ihrem sozialen und ökologischen Engagement beurteilt. Vor diesem Hintergrund wird die Nachhaltigkeitsberichterstattung auch für kleine und mittelständische Unternehmen immens an Bedeutung gewinnen“, erklärte Agenturchefin Simone Weinert. Nachhaltigkeitskommunikation sei sicherlich auch keine Modeerscheinung, zumal sich auf europäischer Ebene gerade ein Paradigmenwechsel weg von der Freiwilligkeit hin zu einer Berichterstattungspflicht abzeichne.

Die Qualifizierung der Mitarbeiter von Weinert & Partner erfolgte bei der ebenfalls in Berlin ansässigen Butterfly Academy, die sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Nachhaltigkeitsthematik beschäftigt. Academy-Leiter Detlef Untermann warnte denn auch davor, das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wer die Komplexität von Nachhaltigkeitsberichterstattung und damit auch von Nachhaltigkeitsmanagement unterschätzt, hat schon den ersten großen Fehler begangen“, so Untermann.

Unter Nachhaltigkeitsberichterstattung versteht man die Darstellung eines Unternehmens hinsichtlich seiner wirtschaftlichen, umweltbezogenen und gesellschaftlichen Leistungen. In Deutschland haben sich in diesem Zusammenhang das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und der Verein „future - verantwortung unternehmen“ dadurch hervorgetan, dass sie seit 1994 die Nachhaltigkeitsberichterstattung deutscher Unternehmen anhand eines eigens dafür entwickelten Kriteriensets bewerten und eine Rangfolge der besten Berichte erstellen. Das IÖW/future-Ranking des Jahres 2011 wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) unterstützt.